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Caffè Toraldo

25 Milliliter. Länger ist der Espresso napoletano nicht. Man setzt die kleine Tasse einmal an die Lippen, das war’s. Zurück bleibt ein schokoladiger Kaffeegeschmack, der besonders neapolitanisch ist, je länger er im Gaumen anhält. „Wir mögen den Kaffee schwarz, samtig und zugleich mit Körper, nicht zu bitter, eher süß“, erzählt Marco Simonetti. Das Rezept der Kaffeemanufaktur Toraldo verrät Marco uns nicht. Aber: Alles hängt von der Röstung der Bohnen ab. Hierbei entsteht das perfekte Aroma oder der große Patzer. Für den Espresso napoletano werden die Kaffeebohnen heißer geröstet als anderswo in Italien und das Aroma entfaltet sich langsamer. Marco erklärt: „Das richtige Verhältnis zu erwischen zwischen Luftzufuhr und Feuerstärke, das ist wirklich eine Gratwanderung.“

"Der erfolgreiche Mann ist jemand, dem es gelingt, seine Wünsche und Ideen in die Realität umzusetzen."
Mario Simonetti
Gründe der Kaffeemanufaktur Caffè Toraldo

Sie brauchen eine Pause? Sagen Sie einfach, lass uns einen Kaffee trinken...

Egal welches Problem es in Neapel gibt, gelöst wird es in der Bar. Espresso ist das Konzept der Pause in Neapel. „Wir sagen nie, machen wir eine Pause“, lacht Marco, „wenn wir eine Pause brauchen, sagen wir, lass uns einen Kaffee trinken.“ Die italienische Bar besteht aus einem einzigen langen Tresen. Man nimmt den Kaffee im Stehen. Zuerst stellt der Cafetier ein Glas Wasser hin. Für danach, fragen wir. Nein, sagt Marco, vor dem Kaffee, damit der Gaumen von anderen Aromen gereinigt wird. Er besteht darauf. Wir glauben ihm. Immerhin trinkt er bis zu zehn Espressi am Tag. Zwei Dinge verleihen die Neapolitaner nicht: ihre Frau und ihre Kaffeemaschine. Sagt das Sprichwort. Maddalena Toraldo setzte jedenfalls auf die Kaffeemaschine, als sie in den 1960er Jahren beschloss, in ihrem Kolonialwarenladen im Rione Sanità Kaffee zu rösten und als Espresso napoletano zu verkaufen. Heute wird Caffè Toraldo in 24 Länder exportiert. Maddalenas Söhne wachen über das alte Rezept, verfeinern es nur hie und da, beliefern Bars und packen für Zuhause ihre Kaffeemischungen in nespressokompatible Tabs ab. „Großmutters miscela ist noch immer die Grundlage für all unsere Kaffeesorten“, sagt Enkel Marco Simonetti. Dafür arbeiten die Simonettis seit Jahren mit den gleichen Kaffeelieferanten zusammen.

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