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Cassini

Familie Cassini lebt schon lange vom Olivenanbau, wie viele andere in der Provinz Imperia. Paolo stellt in dritter Generation selbst Olivenöl her. Großvater Jean und Vater Giannino Cassini installierten die erste Ölmühle 1962 auf den Hügeln von Isolabona. Heute wird mittels modernster Technik in einem Zweiphasen-System das Öl aus den wertvollen Taggiasca-Oliven extrahiert. Das machen nur wenige so. Der Vorteil: Bei der Produktion muss kein Wasser zugefügt werden, das Öl schmeckt fruchtiger, ist reicher an gesunden Polyphenolen und hat eine höhere Qualität. Das passt perfekt zur Devise der Cassinis: Klasse statt Masse. Auf nur sieben Hektar Grund wachsen jahrhundertealte Olivenbäume, in kleinteiligen Terrassen auf 150 bis 550 Meter Meereshöhe. Paolos Vater Giannino wurde hier in der Provinz Imperia "l'uomo della taggiasca", der Mann der Taggiasca-Olive, genannt. Paolo steht trotzdem nicht im Schatten seines Vaters. Seine Olivenöle wurden mehrfach unter die 20 besten Olivenöle weltweit gewählt.

"Ich gieße alle meine 1.300 Olivenbäume selbst und bin bei der gesamten Produktionskette dabei. Das hilft mir, das Öl zu verbessern - und zu verstehen."
Paolo Cassini
Inhaber der Azienda Agricola Cassini

Was Paolos Vater stolz machen würde.

Um die Bodenqualität der Gegend zu testen, bauten die Benediktinermönche schon im 13. Jahrhundert Oliven in der Stadt Taggia an, daher auch ihr Name. Das Klima der Gegend eignet sich hervorragend für diese Sorte. Auch Paolo Cassini sieht den Boden als grundlegendes Element zur Ölproduktion: "Öl ist nicht gleich Öl. Wie beim Wein ist auch beim Öl das Terroir entscheidend. Die Produktionszone, die Vegetation, die Exposition, die Nähe zum Meer, das Klima und die Bewirtschaftungsmethode, all das beeinflusst das finale Produkt." Deshalb stellt Cassini schon mal Öl aus nur einem einzigen Olivenhain her. Und tüftelt konstant weiter. "Ich experimentiere mit dem Potenzial der Taggiasca-Olive, auch in Erinnerung an meinen Vater, der wäre stolz darauf," ist Paolo Cassini überzeugt.