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Pici

Wie könnte es in Italien anders sein - es geht um das Thema Nr. 1: Die Kunst der pasta. Neben den für die Toskana typischen Pappardelle, den breiten Bandnudeln, die vor allem wundervoll mit Wildschwein, Hase, Pilzen, Kastanien und Trüffeln harmonieren, gibt es die speziell in der Provinz Siena beheimateten pici oder pinci in zahlreichen Varianten. Ihre Form ist den Spaghetti ähnlich. Der Italiener weiß jedoch: Die echten pici sind handgemacht! Das erkennt man an der etwas dickeren, unregelmäßigen Form. Die Zutaten sind einfach und spiegeln die bäuerliche Realität wider - feines Weizenmehl, Wasser, etwas Salz, Zeit und eine gewisse Fingerfertigkeit sind nötig, um die langen Nudeln fein und halbwegs gleichmäßig hinzubekommen.

Schätze der Antike

Die historischen Wurzeln der Pici Toscani liegen bereits in der Epoche der Etrusker. Heute sind sie unter verschiedenen Namen in der Toskana, in Umbrien und im Latium verbreitet. Sie werden ganz einfach mit Käse und Pfeffer oder Öl und gehackter Zwiebel serviert. Eine ganz spezielle Art ist auch die Zubereitung Pici alla grigia mit Guanciale und Pecorino. Wer es lieber deftiger hat, greift zu Ragout mit Ente (ragù di nana), Salsiccia (Wurst) mit Pilzen, Kartoffeln oder Bohnen. Für alle, die Knoblauch vertragen, ist auch das Sugo all`aglione aus Tomaten, Karotten, Sellerie, Zwiebel und viel, viel Knoblauch empfehlenswert. Buon appetito!