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Marken

Die Marche (deutsch: Marken) machen sich ganz schön lang. Kulinarisch recken sie sich im Norden nach der Emilia-Romagna und strecken im Süden die Zehenspitzen bis nach Apulien aus. So sind in den Menüs der Marken gefüllte Teigtaschen – eine Domäne der Romagnoli – genauso zu finden wie die südliche Vorliebe für Frittiertes und Gebackenes. Ein raffinierter Mix aus beiden Traditionen sind die ascolanischen Oliven: Sie werden mit Hackfleich, Ei, Gemüse gefüllt und danach in Öl paniert. In der Breite dagegen werden die Marken zusammengestaucht. Zwischen Meer und Bergen liegen knapp 80 Kilometer. Die Region ist die hügeligste Italiens. Im Inland haben sich die Bauern früher vor allem der Viehzucht gewidmet. Gerade deshalb wurden hier auch besondere Techniken entwickelt, um Fleisch zu konservieren. Einmalig unter den 20 Salamisorten ist der Ciauscolo (lesen Sie. Tschaúscolo), eine echte Streichsalami. An der Küste steht alles im Zeichen des Fischfangs. Aber wie das in Italien so ist: Jedes Dorf schwört auf sein eigenes Rezept. Fischsuppe schmeckt also überall anders, je nachdem, ob sie mit frischen Tomaten, Tomatenmark oder mit Safran abgeschmeckt wurde.