Umbrien

An Umbrien schieden sich lang die Geister. Die einen steuerten rechts die Toskana an, die anderen bogen links ab ans Adriameer. Oder umgekehrt. Mittendrin Umbrien, wo die Menschen für sich lebten. Bis heute sind die Städte mittelalterlich eng über die Hügelkuppen gestreut, aus den Hängen kratzen die Bauern das typische Olivenhainmuster heraus, in den Laubwäldern tummeln sich die Wildschweine, Ausdauer braucht, wer auf die Gipfel des Apennins will. Traditionen sind hier seit Jahrhunderten gefestigt. Man ist stolz darauf, auch kulinarisch ein eigenes Süppchen zu kochen. Das hat sich Umbrien bewahrt: wild aufgespürten Trüffel, uraltes Dinkelkorn, Schokolade, die kostbar wie Trüffel schmeckt, Wurstwaren in allen Nuancen. Und Wein, natürlich autochthon als Sagrantino und Montefalco Rosso. Unsere Hersteller spielen gekonnt mit der Tradition, frei nach eigenem Kopf, ähnlich den Musikern bei Umbria Jazz, vielleicht dem besten Jazzfestival in Europa. Auf den Anblick der Zypressen müssen Sie nicht verzichten. Fehlt das Meer Ihnen wirklich?