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Veneto und die Strada del Prosecco

Bereits seit der Antike wird im Gebiet Conegliano Valdobbiadene Weinbau betrieben. Im Juli 2019 wurden die bekannten Prosecco-Hügel aus dem Veneto in die UNESCO-Liste als Weltkulturerbe aufgenommen. Die Strada del Prosecco führt 33 km durch das Gebiet der weltberühmten Hügellandschaft – von der Heimatstadt der ersten Schule für Weinkunde Italiens in Conegliano bis in die Hauptstadt des Prosecco nach Valdobbiadene.

Woher kommt der Name Prosecco?

Der Name des weltberühmten Schaumweines aus der hügeligen Landschaft des Conegliano Valdobbiadene im Veneto findet sich auf keiner Landkarte und leitet sich auch nicht von dem italienischen Wort „secco“ für „trocken“ ab. Der Name stammt von der antiken Rebsorte Prosecco, die im nordöstlichen Gebiet Italiens beheimatet ist. Die Sorte wurde später aufgrund verschärfter Bestimmungen in der Herkunft des Prosecco umbenannt in „Glera“. Das Hauptanbaugebiet liegt in der Region rund um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, die heute als die einzige zugelassene Herkunft für die Weine unter der ursprungsgeschützten Bezeichnung Prosecco Valdobbiadene Conegliano DOCG darstellt. Als Qualitätskriterium für den Prosecco aus dieser Region gilt die Jahrgangsangabe der Flasche. Beim Prosecco handelt es sich ähnlich wie beim Lambrusco um einen Wein, der frisch getrunken werden muss und bereits nach einem Jahr beginnt seine fruchtigen Aromen einzubüßen.

Das Prosecco-Gebiet Conegliano Valdobbiadene

Aus der uralten Rebsorte Prosecco, heute bekannt als Glera, entsteht der einzigartige Schaumwein aus dem Veneto. Seit über 10 Jahren wurde, von dem dort ansässigen Schutzkonsortium Consorzio di Tutela del Prosecco di Conegliano e Valdobbiadene, unermüdlich an der Deklaration der Prosecco-Hügel als UNESCO-Weltkulturerbe gearbeitet. Die Steillagen im historischen Anbaugebiet, die vielen Trockenmauern sowie die speziellen Anbaumethoden werden nun auch als solches anerkannt. Damit gilt Italien mit 55 Eintragungen als das Land mit dem größten Aufkommen an schützenswerten Gebieten und Denkmälern.

Strada del Prosecco

Im Jahr 1966 wurde die Strada del Prosecco als die erste anerkannte Weinstraße Italiens eingeweiht. Durch die 33 km lange Straße ist das Anbaugebiet des Prosecco Valdobbiadene Conegliano DOCG in den Hügeln der Trevisaner Voralpen verbunden. Die Region umfasst zwei Anbaugebiete mit insgesamt fünfzehn Gemeinden. Der Fluss Soligo markiert die Grenze zwischen den beiden Anbaugebieten Valdobiaddene und Conegliano. Als Start für die Tour durch das Prosecco-Gebiet eignet sich die Stadt Conegliano. Dort wurde 1876 die erste Schule für Weinkunde gegründet, die einige der besten Önologen des Landes ausbildet. Weiter geht es über die kurvige Straße und durch die hügelige Landschaft nach Solighetto, dem Sitz des Prosecco-Schutzkonsortiums. In der Hauptstadt des Prosecco Valdobbiadene angekommen, kann die Geschichte des weltberühmten Schaumweines in der Ausstellung der Villa dei Cedri bestaunt werden.